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"Teambuilding bringt nichts" - 3 häufige Fehler, die die Effekte von Teamevents auslöschen

  • 21. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

In der heutigen Arbeitswelt sind starke und gut funktionierende Teams der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens. Teambuilding-Maßnahmen sind in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil der Personalentwicklung. Doch immer wieder hören wir von Frustrationen und Enttäuschungen, wenn es um Teambuilding-Maßnahmen geht. Teambuilding bringe nichts. Die Aktivitäten machen zwar Spaß und sorgen für einen kurzzeitigen Motivationsschub, doch schon bald danach ist die Stimmung wieder wie zuvor.

 

Warum bringen sie oft nicht den gewünschten Effekt?

Was läuft schief, wenn die anfängliche Euphorie schnell wieder verfliegt und die alte Stimmung zurückkehrt?

 

Viele Teambuilding-Maßnahmen werden entweder falsch oder halbherzig umgesetzt. Wir beleuchten 3 häufige Fehler und zeigen, wie ihr es besser machen könnt, um wirklich nachhaltige Verbesserungen im Team zu erzielen.


1. Der Spaß steht im Vordergrund, das Ernsthafte wird vergessen


Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Teambuilding lediglich eine Spaßveranstaltung oder eine Belohnung für ein erfolgreiches Projekt sein sollte.


Natürlich ist es wichtig, dass die Teilnehmer Spaß haben und sich wohlfühlen, doch das allein reicht nicht aus. Das eigentliche Ziel von Teambuilding ist es, das Teamgefühl, den Zusammenhalt und die Teamarbeit zu verbessern.


Dies kann nur erreicht werden, wenn neben den unterhaltsamen Aktivitäten auch ernsthafte Reflexionen über das Erlebte stattfinden. Ein Teamevent, das wirklich zur Teambildung beitragen soll, muss fachlich eingebettet werden. Das bedeutet, dass es von kompetenten Expert:innen begleitet wird, die den Prozess einordnen und die Teilnehmenden bei der Übertragung der Erkenntnisse in den Arbeitsalltag unterstützen. Ohne diese fachliche Einbettung bleibt das Event lediglich ein netter Ausflug ohne langfristigen Nutzen.



2. Die Teamzusammenstellung bleibt unberührt


Ein weiterer häufiger Fehler ist, dass bei der Zusammenstellung der Teams nicht eingegriffen wird.


Oft bilden sich die Teams aus Kolleg:innen, die auch außerhalb der Arbeit befreundet sind. Dies mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, da es die Zusammenarbeit erleichtert.


Doch genau hier liegt das Problem: Wenn die sozialen Gruppen unverändert bleiben, passiert auf der sozialen Ebene kaum etwas Neues. Um wirklich am Team zu arbeiten, müssen gewohnte Komfortzonen durchbrochen werden.


Es ist wichtig, dass in den Gruppen Reibung und Konflikte entstehen, denn nur dann kann wirklich am Team „gebaut“ werden. Krisen sind unerlässlich für die Entwicklung. Traut euch, die Menschen aus ihren Komfortzonen zu holen. Erst dann findet echtes Lernen und Wachstum statt.


3. Nach dem Teambuilding kehrt der Alltag ein


Ein weiterer Grund, warum Teambuilding-Maßnahmen oft nicht die erhoffte Wirkung zeigen, ist, dass sie als einmalige Ereignisse betrachtet werden. Nach dem Event kehrt der Alltag ein und die gewonnenen Erkenntnisse versanden.


Doch Teambuilding sollte nicht auf eine einmalige Maßnahme beschränkt sein. Es ist entscheidend, dass die Erkenntnisse und Erfahrungen in den täglichen Arbeitsalltag integriert werden. Dazu müssen Brücken gebaut werden, die den Transfer der Erkenntnisse in den Alltag ermöglichen.


Eine längerfristige Begleitung und stetige Anreize zur Reflexion sind wichtig, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Nur so können die positiven Effekte des Teambuildings dauerhaft im Unternehmen verankert werden.



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